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PRÄSENTATION

Dr. Emil Vodder wurde am 20. Februar 1896 in Kopenhagen geboren und starb dort am 17. Februar 1986.
Schon sehr früh interessierte er sich für das Lymphsystem und beschäftigte sich insbesondere mit den Schriften von Bartholin, Carrel und Cecil Drinker.

 

Die Welt der Lymphologie erschloss sich Dr. Emil Vodder im Jahr 1932, als er seine grundlegenden Untersuchungen und die Entwicklung seiner Methode der Manuellen Lymphdrainage (ML) begann.
Im Frühjahr 1936 fand in Paris die Weltausstellung "Santé et Beauté" statt, auf der Emil Vodder seine Methode, der er selbst den Namen "Manuelle Lymphdrainage" gegeben hat, erstmals der Öffentlichkeit vorstellte.

 

Frau Estrid Vodder, Heilpraktikerin, nahm von Anfang an aktiv an der Erarbeitung der ML teil, die ihr Ehemann 1932 entdeckt hat. Sie unterstützte ihn bei seinen Arbeiten und seinen Kursen bis zum allerletzten Kurs, den sie 1982 in Lausanne gaben. In all diesen Jahren befasste sich das Ehepaar Vodder unermüdlich damit, die von ihm entdeckte ML in Europa zu lehren und zu verbreiten und entsprechende Ausbildungsschulen zu gründen.

 

Im Jahr 1981 gründete Dr. Emil Vodder in Lausanne die Association AIDMOV und wurde deren erster Präsident.
In diesem Zusammenhang sei an die Ehrung erinnert, die Emil Vodder 1984 durch den Verband Physikalische Therapie (Hamburg) zuteil wurde. Dieser Verband verlieh Herrn Dr. Emil Vodder, dem Ehrenpräsidenten der Gesellschaft für manuelle Lymphdrainage, am 13. November 1984 die Wilhelm-Rohrbach-Medaille.

 

Diese hohe Auszeichnung wird vom Verband Physikalische Therapie in Anerkennung besonderer Verdienste im Bereich der physikalischen und Massage-Therapie verliehen. Herr Dr. Vodder war der achte Empfänger dieser Medaille.

 

Sein ganzes Leben lang hat Dr. Emil Vodder mit Unterstützung seiner Ehefrau Estrid Vodder seine Methode verteidigt und verbreitet, ohne jemals aufzugeben und oft um den Preis zahlreicher Entbehrungen.

 

Die Lymphzirkulation

Die Lymphe, unser Körperwasser, eine farblose, transparente Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen, fliesst in die Lymphgefässe ab. Sie führt den Zellen die Elemente zu, die aus dem Blut kommen, und transportiert die Abfallprodukte aus den Zellen ins Blut zurück, die dann durch die Nieren ausgeschieden werden.
Die interzelluläre Lymphe entsteht durch die Filtration des Blutes durch die Wände der Blutkapillaren. Die in den Gefässen enthaltene Lymphe fliesst in einem geschlossenen System, dem Lymphsystem, das für die Entwässerung und Entstauung der Gewebe äusserst wichtig ist.
 
Die Lymphknoten sind rundliche oder bohnenförmige Organe aus lymphatischem Gewebe. Sie liegen entlang der Lymphgefässe und befinden sich im Wesentlichen im Bereich des Halses, der Achselhöhle, des Beckens und der Leisten.

 

Die Lymphkapillaren sind zahlreicher als die Blutkapillaren. Sie sind fein wie Seidenfäden und können daher leicht verletzt werden.
 
Die Lymphgefässe leiten die Lymphe ab und führen sie in das Venensystem. Die Lymphknoten sind die Filterstationen. Die aus allen Teilen des Körpers kommenden Gefässe münden in die grossen Kollektoren, die wiederum in die grossen Halsvenen münden.
 
WAS IST DIE MANUELLE LYMPHDRAINAGE NACH DR. VODDER?
 
Es handelt sich um eine leichte, sanfte, rhythmische Massage, die den Abfluss der Lymphe durch die Lymphkapillaren und -gefässe in Richtung der Lymphknoten fördert.

 

Durch diese Massage, die verhindert, dass die Lymphe sich in den Geweben staut, wird sie in den Blutkreislauf zurückgeführt.

 

 

WIRKUNGEN
Antiödematöse und vernarbende Wirkung
Wirkung auf die Immunabwehr
Verbesserung der Mikrozirkulation
Schmerzlindernde und entspannende Wirkung
Regenerierende Wirkung

INDIKATIONEN
Primäre und sekundäre Lymphödeme, auch im Bereich von Kopf und Gesicht
Prä- und postoperativ
Orthopädische und rheumatologische Erkrankungen
Periphere Gefässerkrankung
Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen




A.I.D.M.O.V | Section Suisse | Siège central
Case postale 6514 | CH 1002 Lausanne | info@aidmov.ch
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